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Alfred Hitchcock – Die Vögel

Stumm sitzen sie auf dem Dach und warten ab - die Vögel.
Stumm sitzen sie auf dem Dach und warten ab – die Vögel.

 

Wie meine Überschrift schon klar zeigt: als ich dieses Foto geschossen habe, dachte ich unweigerlich an „Die Vögel“ von Alfred Hitchcock. Eine große Menge an Vögeln sitzt wartend auf dem Dach, in Kombination mit dem damals nebeligen Tag – es hatte schon etwas sehr Bedrohliches an sich.

Hier an dieser Stelle gestehe ich: ich liiiiiiiiiebe es, Filmklassiker zu gucken, vor allem faszinieren mit Filme von Alfred Hitchcock. Nicht umsonst werden sie heute noch hochgelobt und dienen als Grundlage und Inspiration für etliche neuere Filme – oder als Grundlagenwissen im Filmstudiengang.

Auch ich kann nur bewundernd beipflichten, dass Hitchcock Großartiges mit seinen Filmen erschaffen hat. Er gibt kaum andere Filme, die ich so oft schauen kann, ohne dass sie mir jemals langweilig werden könnten.

Hast du schon einmal „Die Vögel“ gesehen? Ich möchte gar nicht den Inhalt verraten – falls du den Film noch nicht kennen solltest. Es ist faszinierend, wie Stück für Stück die Spannung aufgebaut wird und der Film den Zuschauer immer mehr in den Bann zieht. Ich habe bisher niemanden kennen lernen können, dem der Film NICHT gefallen hat. Inzwischen hat der Film schon einige Jahre auf dem Buckel, er ist von 1963. Schau dir diesen großartigen Klassiker an, du wirst es nicht bereuen! Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Filmabend, das Wetter und die Jahreszeit sind ja momentan perfekt dafür geeignet.

Was ist dein Lieblings-Hitchcock-Film?

Wenn Steine reden könnten oder das Goldene Gässchen

Hallo und willkommen zurück in Prag!

Erinnerst du dich noch? Wir sind im Innern der Prager Burg und die Reise geht weiter zum Goldenen Gässchen – oder, auf tschechisch genannt, Zlatá ulička. Vielleicht fragst du dich, warum diese winzige Straße Goldenes Gässchen heißt und was es mit dem Namen auf sich hat. Ich möchte dir dies im folgenden Text erklären. Wenn du aber vorher wissen willst, wie ich zum Goldenen Gässchen kam, dann bitte hier entlang.

Einsame Taube, Goldenes Gässchen, Prag
Eine Taube hat sich verirrt im sonst leeren Goldenen Gässchen

 

Hier wohnten eine Zeit lang Alchemisten. Diese hatten die Aufgabe von Kaiser Rudolf II. bekommen, künstlich Gold herzustellen. Auch dienten die Häuser als Unterkunft für die kaiserlichen Wachen. Und letzten Endes wohnten noch viele Goldschmiede hier. Das wird wohl der Grund sein, warum das Gässchen seinen Namen trägt.

Im „Goldmachergässchen“ befinden sich die paar wenige kleinen Häuschen – und könnten sie reden – ja, dann hätten sie gewiss eine Menge Geschichten zu erzählen: traurige Geschichten, die einem das Herz zerreißen würden, aber vielleicht auch Geschichten voller Sehnsucht, Liebe und Freude. Gebaut wurden die Häuschen im 16. Jahrhundert – unfassbar, wie alt diese schönen Bauwerke sind!

Heute lebt in den Häusern keiner mehr, sie werden für den Tourismus genutzt und dienen dem Souvenier-Verkauf und bieten Verköstigungen dar. Um es vorweg zu nehmen für dich als vielleicht zukünftigen Besucher des Goldenen Gässchens: wer sich dieses anschauen möchte, muss Eintritt zahlen und sich meist durch die vollgestopfte Gasse quälen. Dies war keine berauschende Vorstellung, muss ich sagen – oder hast du schon mal in vollgestopften Gassen alles ausführlich und entspannt betrachten können? Ich denke, das kommt selten, oder gar nicht vor.

Also hieß es: warten bis zum frühen Abend – da sind die Touristenmassen weg, kein Eintritt für vollgestopfte Gassen, die dafür vorgesehenen Schranken sind abends bei Seite geräumt.

Goldenes Gaesschen Prag

Kurz vor Schließung (ca. 20 Uhr) herrscht eine magische Atmosphäre und die Stille fühlt sich ganz besonders an. Die winzigen Häuser lassen mich an Schneewittchen denken – kaum zu glauben, dass Menschen darin mal eine Vielzahl ihrer Lebensjahre verbracht haben. Sie wirken auf mich wie Häuser aus Grimm’s Märchenwelt.

Abendsonne taucht das Goldene Gässchen in zauberhaftes Licht
Die Abendsonne verleiht dem Goldenen Gässchen einen romantischen Zauber

 

 

Das Jahr 1916 und 1917: könnte ich die Zeit zurückdrehen, so wäre ich liebend gerne mal im Goldenen Gässchen herumspaziert und hätte dort mit großer Wahrscheinlichkeit Franz Kafka getroffen. Dieser wohnte nämlich zu jener Zeit im Haus Nr. 22 und daran erinnert die Gedenktafel am Haus. Ich musste ständig daran denken, als ich durch die Gasse schritt und irgendwie machte sich ein ehrwürdiges Gefühl in mir breit.

 

 

 

Hier lebte Franz Kafka
Gedenkschrift am Haus 22. „Hier lebte Franz Kafka“

 

 

 

Goldener Herbst

Noch zeigt sich die Natur farbenfroh und zaubert mit ihren bunten Blättern ein Lächeln ins Gesicht.

Sag mir, wann bist du eigentlich das letzte Mal durch einen Blätterhaufen gerannt? Kannst du dich noch daran erinnern? Ist das Gefühl nicht wundervoll? Ganz leicht und unbeschwert. Probier’s doch mal aus, ab in die Natur und schmeiß dich in die Blätter!

Goldener Herbst
Goldener Herbst

Träume in Grün oder Auf dem Weg zum Hradšany (Hradschin)

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Weiter geht die Reise zum Hradšany, der Burg bzw. Burgstadt von Prag. Mein Mann und ich sind den größten Teil davon zu Fuß unterwegs. Dauert zwar ganz schön lange, aber auch diesmal zeigt sich, dass es die richtige Entscheidung war. Auf einmal befinden wir uns inmitten von wunderschönen Parkanlagen, vernab vom Massentourismus, hauptsächlich Einheimische, die gerade von der Arbeit heimwärts gehen. Wir sprechen mit einer Passantin, welche seit ein paar Jahren in Prag lebt und uns ein paar Tipps gibt bezüglich der Sehenswürdigkeiten. Sie schickt uns noch weiter in das Parkgelände mit der Empfehlung, dass sich der kleine Umweg auf jeden Fall lohnen wird: na, und ob! So dankbar bin ich für diese kleine Begegnung mit der sympathischen jungen Frau, die sich gen Abend neigende Sonne beginnt, ins Grün der Bäume ein zauberhaftes Licht zu gießen. Ich könnte hier stundenlang verweilen, die Prager Grünanlagen sind Balsam für die Seele und so erholsam …

Hast du schon von Julius Zeyer gehört? Er war ein böhmischer Schriftsteller der Neoromantik. Seine Werke nehmen großen Bezug auf die großen Momente der tschechischen Geschichte. Und wieso ich darüber schreibe? Nun, beeindruckt hat mich das  Denkmal Julius Zeyer zu Ehren, was an eine Gruft erinnert: es lässt mich verstummen und innehalten. Vielleicht kannst du es besser verstehen, wenn du dich ein wenig auf die Stimmung der Fotos einlässt, die ich hier im Park gemacht habe.

Wie es dann auf der Prager Burg selbst war, möchte ich dir das nächste Mal erzählen, wenn es wieder um Prag geht.

 

 

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Prag und der öffentliche Nahverkehr

Hallo und willkommen zurück in Prag! Bist du bereit, noch etwas über die Stadt zu erfahren? – Nun, heute möchte ich ein paar meiner Eindrücke zur Prager Metro und dem dazugehörenden Nahverkehr teilen.

Das Prager Metrosystem ist meiner Meinung nach sehr gut durchdacht und einfach aufgebaut. Es besteht aus drei Linien, die an Knotenpunkten gewechselt werden können. Die Linien haben verschiedene Farben und sind schlicht mit A (grüne Linie), B (gelbe Linie) und C (rote Linie) betitelt worden. Sie bilden eine Art Dreieck, so dass man die Stadt gut durchqueren kann.

Es ist einfach, sich ohne Auto durch Prag zu bewegen, der Nahverkehr fährt in kurzen Abständen und ist wahrhaft schnell. Abgsehen davon ist es auch recht günstig, mit Bus und Bahn herumzufahren. Die Stationen sind sauber und gut beleuchtet. Auch hat mir hat das Design einzelner Stationen sehr gut gefallen, meine Fotos sollen hier einen Einblick gewähren.

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Franz Kafka Museum

Franz Kafka Museum
Franz Kafka Museum

Reisen wir gedanklich wieder zurück nach Prag und begeben uns auf die Karlsbrücke. Wandert man auf dieser weiter und gelangt auf die andere Uferseite, ist es gar nicht mehr so weit bis zum Kafka-Museum. Franz Kafka, wer kennt den gefühlvollen und herausragenden Autor nicht, der ganz klar zur großen Weltliteratur zählt – leider ist er viel zu jung an einer Tuberkulose-Erkrankung gestorben. Unmittelbar beim Museum befindet sich auch ein Shop (wie sollte es auch anders sein), wo man seine Werke in verschiedenen Sprachen kaufen kann.

Das Kafka-Museum ist in seiner Art außergewöhnlich ästhetisch gestaltet. So „geschmackvolle“ Ausstellungen sind meiner Meinung nach selten und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die Farben der Wände sind harmonisch aufeinander abgestimmt und eine konsequente Struktur führt den Besucher durch die Welt von Kafka.  Insgesamt ist das Museum sehr stimmungsvoll gehalten und hinterlässt bei mir einen bleibenden Eindruck. Das Museumspersonal ist sehr freundlich.

Prague, Franz Kafka Museum
Der Goldene Schlüssel

Prague, Franz Kafka Museum

Prague Franz Kafka Museum

 

 

 

 

 

Prag – wahrscheinlich die schönste Stadt der Welt

 

Prag, Praha, Prague
Prag, Praha, Prague

Prag, Praha, Prague, die goldene Stadt – viele Schreibweisen, viele Namen.

Ich sage: Prag ist für mich die schönste Stadt, in der ich je gewesen bin! Vom ersten Augenblick an hat sie mich in ihren Bann gezogen mit ihren imposanten Bauten, der berühmten Moldau, Natur und den äußerst freundlichen Menschen.Nun, ich muss wie ein kleines Kind zu Weihnachten staunend und mit offenem Mund durch die Straßen spaziert sein, nicht wissend, wohin ich zuerst blicken sollte.

Die Stadt ist unfassbar vielfältig und bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich daran zu erfreuen. In diesem und folgenden Beiträgen möchte ich mich der atemberaubenden Schönheit und Besonderheit von Prag widmen. Ich hoffe, dass ich dir, liebe Leserin und lieber Leser, ein paar schöne Momente mit meinen Fotos bereiten und meine Sicht auf die Stadt ein wenig näher bringen kann. Vielleicht inspirieren dich ja die Bilder und meine Worte auch dazu, dich auf die Reise nach Prag zu begeben.

Warst du schon einmal in Prag – oder planst du eine Reise dorthin? Ich würde mich freuen, wenn du es mich hier in den Kommentaren wissen lässt.

 Karlsbrücke

 

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