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Reiseblog

Das größte Burgareal der Welt!

Was denkst du, wo sich das größte Burgareal der Welt befindet? – In Prag! Ja, ich hätte es vorher auch nicht gedacht und im folgenden Beitrag möchte ich dir ein wenig von meinen Eindrücken berichten, viel Spaß beim Lesen.

Es wird immer leerer und einsamer, nur noch wenige Menschen begegnen mir den Weg zur Prager Burg. Ich komme mir vor wie in einer anderen Zeit und anderen Welt. Das kann doch nicht die touristenüberflutete Metropole sein, so einsam ist es hier in den umliegenden Gartenanlagen.

Prague

Ich schaue nach links und sehe, dass ich immer näher komme. Stolz zeichnen sich Türme verschiedenster Bauarten am Himmel ab.

Prager Burg, Pražský hrad, Prague
Prager Burg

 

Trotz der Bechreibungen in veschiedensten Infoschriften kann ich mir nicht wirklich vorstellen, was ich gleich sehen soll. Ich kann es inzwischen kaum erwarten, mir selber ein Bild vom Pražský hrad zu machen und so komme ich endlich zu den Toren des Burgareals.

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Pražský hrad, Prague

Auch hier wieder: an den Toren zur Prager Burg ist kaum eine Menschenseele und umso lauter und störender empfinde ich die riesige herbeirasende schwarze Staatslimousine, als sie über das Kopfsteinpflaster brettert. Mir ist beim Anblick dessen sehr unbehaglich zumute und ich weiche unwillkürlich aus aus Angst, vom Auto „mitgenommen“ zu werden. Ja, die Prager Burg ist seit ihrem Bestehen im 9. Jahrhundert Regierungssitz  und somit auch heute die Residenz des tschechischen Präsidenten. Deshalb kannst du auf den Bildern auch vereinzelt Autos erkennen, sie gehören zum Staatspersonal.

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Im Inneren angekommen, lasse ich erst einmal alles auf mich wirken: es ist es größer, als ich es mir vorgestellt habe. Ich bin fasziniert davon, dass sich so viele Baustile an einem Ort vorfinden lassen: Gotik, Romanik, Renaissance, Moderne – hier hat man die großartige Möglichkeit unmittelbar nebeneinander die Unterschiede der Baustile vor Augen geführt zu bekommen.

Prag, Veitsdom
Veitsdom

 

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Prager Burg

Es geht weiter durch eine leere Gasse.

Prager Burg

Hier auf dem Areal befindet sich auch das berühmte „Goldene Gässchen“. Bestimmt hast du schon den Namen gehört, aber das erzähle ich dir ein anderes Mal.

 

Wenn du aber wissen möchtest, was ich auf dem Weg zur Prager Burg Atemberaubendes entdeckt habe, solltest hier drauf klicken: Träume in Grün

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Die stumme Stadt

Stadt und Nebel – kommt nicht so oft vor. Eigentlich verbinde ich Nebel immer mit dem Wald oder freien und großen Feldern. Aber der Nebel hat auch vor der Stadt nicht Halt gemacht und so konnte ich eine Menge von Eindrücken einfangen.

Der Nebel legte sich wie ein Tuch über Frankfurt und schluckte die Geräusche der Stadt. Was übrig blieb, war nur noch ein Gesäusel.

Frankfurt im Nebel Opernturm im Nebel, Frankfurt Die stumme Stadt

Träume in Grün oder Auf dem Weg zum Hradšany (Hradschin)

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Weiter geht die Reise zum Hradšany, der Burg bzw. Burgstadt von Prag. Mein Mann und ich sind den größten Teil davon zu Fuß unterwegs. Dauert zwar ganz schön lange, aber auch diesmal zeigt sich, dass es die richtige Entscheidung war. Auf einmal befinden wir uns inmitten von wunderschönen Parkanlagen, vernab vom Massentourismus, hauptsächlich Einheimische, die gerade von der Arbeit heimwärts gehen. Wir sprechen mit einer Passantin, welche seit ein paar Jahren in Prag lebt und uns ein paar Tipps gibt bezüglich der Sehenswürdigkeiten. Sie schickt uns noch weiter in das Parkgelände mit der Empfehlung, dass sich der kleine Umweg auf jeden Fall lohnen wird: na, und ob! So dankbar bin ich für diese kleine Begegnung mit der sympathischen jungen Frau, die sich gen Abend neigende Sonne beginnt, ins Grün der Bäume ein zauberhaftes Licht zu gießen. Ich könnte hier stundenlang verweilen, die Prager Grünanlagen sind Balsam für die Seele und so erholsam …

Hast du schon von Julius Zeyer gehört? Er war ein böhmischer Schriftsteller der Neoromantik. Seine Werke nehmen großen Bezug auf die großen Momente der tschechischen Geschichte. Und wieso ich darüber schreibe? Nun, beeindruckt hat mich das  Denkmal Julius Zeyer zu Ehren, was an eine Gruft erinnert: es lässt mich verstummen und innehalten. Vielleicht kannst du es besser verstehen, wenn du dich ein wenig auf die Stimmung der Fotos einlässt, die ich hier im Park gemacht habe.

Wie es dann auf der Prager Burg selbst war, möchte ich dir das nächste Mal erzählen, wenn es wieder um Prag geht.

 

 

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Prag und der öffentliche Nahverkehr

Hallo und willkommen zurück in Prag! Bist du bereit, noch etwas über die Stadt zu erfahren? – Nun, heute möchte ich ein paar meiner Eindrücke zur Prager Metro und dem dazugehörenden Nahverkehr teilen.

Das Prager Metrosystem ist meiner Meinung nach sehr gut durchdacht und einfach aufgebaut. Es besteht aus drei Linien, die an Knotenpunkten gewechselt werden können. Die Linien haben verschiedene Farben und sind schlicht mit A (grüne Linie), B (gelbe Linie) und C (rote Linie) betitelt worden. Sie bilden eine Art Dreieck, so dass man die Stadt gut durchqueren kann.

Es ist einfach, sich ohne Auto durch Prag zu bewegen, der Nahverkehr fährt in kurzen Abständen und ist wahrhaft schnell. Abgsehen davon ist es auch recht günstig, mit Bus und Bahn herumzufahren. Die Stationen sind sauber und gut beleuchtet. Auch hat mir hat das Design einzelner Stationen sehr gut gefallen, meine Fotos sollen hier einen Einblick gewähren.

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Ginger and Fred – oder wie war das mit dem tanzenden Haus?

 

Tanzendes Haus, Ginger and Fred, Prag, Praha, Prague, Vlado Milunic, Frank Gehry,
Tanzendes Haus, Ginger and Fred, Prag, Praha, Prague, Vlado Milunic, Frank Gehry,

Ein sehr großes Gebäude, wie man an den vorbeifahrenden Autos erkennen kann. Ein Gebäude, das trotz seines massiven Betons und seiner Verglasung enorm viel Bewegung und Leichtigkeit verströmt. Ein tanzendes Paar – Ginger and Fred – so wird das Gebäudekonstrukt liebevoll genannt.

Bevor ich es kannte, hätte ich es allen möglichen Städten vermutet, aber am wenigsten dort, wo es wirklich steht: in einer Stadt, die voll ist mit beeindruckenden Bauten aus Zeiten der Gotik, Romanik, Barock und des Jugendstils. Ja, ich spreche mal wieder von Prag, denn die Reise geht weiter und führt dich heute zum Tanzenden Haus, ganz nah am Moldau-Ufer gelegen.

1996 wurde der Bau dieser Bürogebäude beendet und sorgte für jede Menge Diskussionen. Zu modern, es passt nicht zum Stadtbild, es sei unharmonisch mit den altertümlichen Bauten – viele Kritiken dieser Art waren zu vernehmen, als es um den Bau ging. Meiner Meinung nach haben die Architekten Vlado Milunić und Frank Gehry etwas Großartiges erschaffen – ohne dabei zwanghaft mit der restlichen Architektur und dem übrigen Stadtbild von Prag konkurrieren zu wollen. Prag ist so vielfältig und facettenreich, dass für mich auch das tanzende Haus seine Daseinsberechtigung und seinen Platz hat.

Lass es dir nicht entgehen: solltest du in Prag sein, tu mir bitte den Gefallen und statte Ginger und Fred einen Besuch ab und vielleicht magst du auch dort was essen – ganz oben soll es ein schönes Restaurant geben.

Franz Kafka Museum

Franz Kafka Museum
Franz Kafka Museum

Reisen wir gedanklich wieder zurück nach Prag und begeben uns auf die Karlsbrücke. Wandert man auf dieser weiter und gelangt auf die andere Uferseite, ist es gar nicht mehr so weit bis zum Kafka-Museum. Franz Kafka, wer kennt den gefühlvollen und herausragenden Autor nicht, der ganz klar zur großen Weltliteratur zählt – leider ist er viel zu jung an einer Tuberkulose-Erkrankung gestorben. Unmittelbar beim Museum befindet sich auch ein Shop (wie sollte es auch anders sein), wo man seine Werke in verschiedenen Sprachen kaufen kann.

Das Kafka-Museum ist in seiner Art außergewöhnlich ästhetisch gestaltet. So „geschmackvolle“ Ausstellungen sind meiner Meinung nach selten und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die Farben der Wände sind harmonisch aufeinander abgestimmt und eine konsequente Struktur führt den Besucher durch die Welt von Kafka.  Insgesamt ist das Museum sehr stimmungsvoll gehalten und hinterlässt bei mir einen bleibenden Eindruck. Das Museumspersonal ist sehr freundlich.

Prague, Franz Kafka Museum
Der Goldene Schlüssel

Prague, Franz Kafka Museum

Prague Franz Kafka Museum

 

 

 

 

 

Prag und die Karlsbrücke

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Eine der ersten Anlaufstellen der Reise war selbstverständlich die Karlsbrücke, DAS Prager Wahrzeichen schlechthin. Sie war sogar Kulisse für eins der schönsten INXS-Lieder namens „Never tear us apart“. Endlich hatte ich die Gelegenheit, die Stellen aufzusuchen, an denen auch der charismatische Michael Hutchence war – ein großartiges Gefühl für mich, weil die Musik von INXS schon etliche Jahre ein fester Bestandteil meines Lebens ist.

Die Karlsbrücke ist eine wunderschöne Steinbrücke und führt, wie sollte es auch anders sein, über die berühmte Moldau. Von weit weg kann man die schönen Bögen sehen. Über den Pfeilern befinden sich kunstvoll gearbeitete Statuen, 30 an der Zahl müssten es sein. Die Statuen stellen Heilige dar und machten auf mich, davorstehend, einen imposanten Eindruck.

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Meistens wird die Brücke überschwemmt von Touristen, so dass man die wahre Schönheit dieser Brücke gar nicht in Ruhe genießen kann. Zusätzlich zu den Touristen gibt es noch zahlreiche Künstler, Straßenverkäufer, Musikanten und Bettler auf der gesamten Karlsbrücke verteilt. Es herrscht ein babylonisches Sprachgewirr, wenn sich durch die Menschenmenge arbeitet. Touristen aus aller Herren Länder sind hier anzutreffen.

Nachmittags war es umso voller und es herrschte eine fast schon hektische Atmosphäre.

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Mein Mann und ich waren, als wir das erste Mal zur Karlsbrücke gingen, schon früh morgens da und hatten somit das Glück, sie nur mit wenigen Besuchern „teilen“ zu müssen. Das düsteren Wolken taten der Stimmung keinen Abbruch und irgenwie fühlte es sich für mich an wie „nach Hause kommen“. Ja, ich war definitv schon nach kurzer Zeit in Prag Hals über Kopf verliebt!

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