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Monat

Dezember 2014

Jahresrückblick und Ziele fürs Neue Jahr

Da sind wir wieder angekommen: das Jahr neigt sich dem Ende zu und nicht wenige Menschen verbringen die Zeit mit einem Jahresrückblick.

Oder sie denken darüber nach, was die Vorsätze für das Neue sein sollten.

Warum eigentlich? Warum muss erst das Kalenderjahr zu Ende gehen, damit ich mit etwas vornehme zum Umsetzen? Warum muss ich jetzt, Ende Dezember, auf die vergangenen Monate zurückblicken? Irgendwie ist das doch verrückt.

Sollte ich im Januar mit neuen Projekten starten? Solltest du das tun? Muss nun schon wieder die 1000000ste Diät gestartet werden? Muss schon wieder das Haus auf den Kopf gestellt werden, um zu entrümpeln?

Ich sage „Nein“.

Und ich sage „Ja“.

Ich denke, dass es keinen richtigen Zeitpunkt dafür gibt, etwas Neues zu starten. Ich denke, dass ich jeden Tag für mich persönlich dazu nutzen kann, eine neue Zeit einzuläuten. Dafür brauche ich nicht Silvester und auch nicht Neujahr. Aber damit einhergehend kann ich sagen, dass ein Neubeginn auch Zeit braucht zum Nachdenken. Und dafür eignen sich freie Tage sehr gut.

Jahresrückblick und Vorsätze fürs Neue Jahr
Werde ruhig wie das Gewässer, dann wird dir vieles klarer.

 

Siehst du dieses Bild hier? Siehst du, wie das Wasser ruhig, klar und sauber ist? Die gesamte Umgebung spiegelt sich in dem stillen Gewässer. Du siehst die Bäume, den Himmel – alles zeichnet sich klar ab.

Um etwas erkennen zu können, braucht es auch einen Moment der Klarheit.

Innehalten. Durchatmen. Die Seele baumeln lassen. Nachdenken. In sich reinfühlen. Was hat mir gut gefallen in der letzten Zeit? Was möchte ich nicht mehr? Was könnte ich für mich tun, damit ich glücklicher bin? Bin ich zufrieden?

Ich sage: Fühle dich nicht unter Druck gesetzt, etwas zu tun, nur weil gerade alle um dich herum in Aufbruchstimmung sind.

Geh deinen Weg in deinem Tempo. Schlage den Weg ein, den du dir ausgesucht hast. Lass dich nicht irrleiten. Beschütze dich selbst, sorge dich um dein Wohlergehen. Begegne anderen Menschen mit Liebe, nicht mit Hass. Verzeihe ihnen und urteile nicht voreilig, denn du weißt nicht, was in anderen Menschen vor sich geht und ihre Beweggründe sind. Gib dir und anderen Menschen den Raum, den sie benötigen.

Ich wünsche dir für das kommende Jahr nur das Beste. Ich wünsche dir Gesundheit und Zeit für dich zum Innehalten und Kraft tanken.

 

Gesegnete Weihnachten!

Merry Christmas

Heute ist Weihnachten.

Ich wünsche dir ein gesegnetes Weihnachtsfest und eine entspannte Zeit.

Sei ein Licht in der Dunkelheit und leuchte anderen Menschen, die es nötig haben, den Weg.

Begegne ganz besonderes den traurigen und verbitterten Menschen mit Liebe, es ist genug für alle da.

Stark sein

Baum im Herbst

Vor mir erhebst du dich in all deiner Würde und Kraft. – Ich kann nicht anders: Ich MUSS stehen bleiben.

Inne halten.

Deine Schönheit betrachten.

Dich bewundern.

Wind und Wetter trotzt du, kämpfst gegen Widerstände und stehst fest verwurzelt da. So schnell kann dich nichts umhauen.

Von dir kann ich viel lernen.

Finale!

Hier ist ein Update zu dem Fotowettbewerb – ich habe erfahren, dass mein Foto es bis ins Finale geschafft hat!

Ich freu mich sehr darüber – und noch mehr freue ich mich über jede Stimme, die beim Voting dazu kommt!

Wenn du mich dabei unterstützen möchtest, klicke einfach auf den Link, dann wirst du auf die Seite des Wettbewerbs der Stadt Frankfurt in Facebook weitergeleitet. Mein Foto ist auch mit meinem Namen Angelina Koscak versehen. Ich danke dir ganz herzlich dafür!

Neugierig?

https://www.facebook.com/StadtFFM/photos/pcb.10152528432793231/10152528430773231/?type=1&theater

Vom Winde verweht

Gräser im Wind, schwarz weiß

Sie trotzen Wind und Wetter, halten dem Sturm stand.

Mir nimmt der Wind zwischenzeitlich die Luft zum Atmen. Die Gräser hingegen tanzen, vor sich hinwiegend, sanft hin und her. Als ob der Sturm sie nur streicheln würde.

Sternenregen

Straßenmosaik im regennassen Frankfurt
Straßenmosaik im regennassen Frankfurt

Sternenstaub, vom Himmel gefallen.

Der Regen verwischt deine Spuren und lässt dich zerfließen.

Fort bist du, in winzige Winkel verteilt, aber ich spüre deinen Zauber.

Wenn Steine reden könnten oder das Goldene Gässchen

Hallo und willkommen zurück in Prag!

Erinnerst du dich noch? Wir sind im Innern der Prager Burg und die Reise geht weiter zum Goldenen Gässchen – oder, auf tschechisch genannt, Zlatá ulička. Vielleicht fragst du dich, warum diese winzige Straße Goldenes Gässchen heißt und was es mit dem Namen auf sich hat. Ich möchte dir dies im folgenden Text erklären. Wenn du aber vorher wissen willst, wie ich zum Goldenen Gässchen kam, dann bitte hier entlang.

Einsame Taube, Goldenes Gässchen, Prag
Eine Taube hat sich verirrt im sonst leeren Goldenen Gässchen

 

Hier wohnten eine Zeit lang Alchemisten. Diese hatten die Aufgabe von Kaiser Rudolf II. bekommen, künstlich Gold herzustellen. Auch dienten die Häuser als Unterkunft für die kaiserlichen Wachen. Und letzten Endes wohnten noch viele Goldschmiede hier. Das wird wohl der Grund sein, warum das Gässchen seinen Namen trägt.

Im „Goldmachergässchen“ befinden sich die paar wenige kleinen Häuschen – und könnten sie reden – ja, dann hätten sie gewiss eine Menge Geschichten zu erzählen: traurige Geschichten, die einem das Herz zerreißen würden, aber vielleicht auch Geschichten voller Sehnsucht, Liebe und Freude. Gebaut wurden die Häuschen im 16. Jahrhundert – unfassbar, wie alt diese schönen Bauwerke sind!

Heute lebt in den Häusern keiner mehr, sie werden für den Tourismus genutzt und dienen dem Souvenier-Verkauf und bieten Verköstigungen dar. Um es vorweg zu nehmen für dich als vielleicht zukünftigen Besucher des Goldenen Gässchens: wer sich dieses anschauen möchte, muss Eintritt zahlen und sich meist durch die vollgestopfte Gasse quälen. Dies war keine berauschende Vorstellung, muss ich sagen – oder hast du schon mal in vollgestopften Gassen alles ausführlich und entspannt betrachten können? Ich denke, das kommt selten, oder gar nicht vor.

Also hieß es: warten bis zum frühen Abend – da sind die Touristenmassen weg, kein Eintritt für vollgestopfte Gassen, die dafür vorgesehenen Schranken sind abends bei Seite geräumt.

Goldenes Gaesschen Prag

Kurz vor Schließung (ca. 20 Uhr) herrscht eine magische Atmosphäre und die Stille fühlt sich ganz besonders an. Die winzigen Häuser lassen mich an Schneewittchen denken – kaum zu glauben, dass Menschen darin mal eine Vielzahl ihrer Lebensjahre verbracht haben. Sie wirken auf mich wie Häuser aus Grimm’s Märchenwelt.

Abendsonne taucht das Goldene Gässchen in zauberhaftes Licht
Die Abendsonne verleiht dem Goldenen Gässchen einen romantischen Zauber

 

 

Das Jahr 1916 und 1917: könnte ich die Zeit zurückdrehen, so wäre ich liebend gerne mal im Goldenen Gässchen herumspaziert und hätte dort mit großer Wahrscheinlichkeit Franz Kafka getroffen. Dieser wohnte nämlich zu jener Zeit im Haus Nr. 22 und daran erinnert die Gedenktafel am Haus. Ich musste ständig daran denken, als ich durch die Gasse schritt und irgendwie machte sich ein ehrwürdiges Gefühl in mir breit.

 

 

 

Hier lebte Franz Kafka
Gedenkschrift am Haus 22. „Hier lebte Franz Kafka“

 

 

 

Support erwünscht

Ihr Lieben,

ich nehme gerade an dem ersten Fotowettbewerb teil – das Thema ist „Moderne Architektur in Frankfurt“. Der Wettbewerb wird veranstaltet von der Facebook Seite von Frankfurt.de. Falls ihr also in Facebook unterwegs seid, schaut doch mal vorbei, vielleicht habt ihr Lust mitzuvoten. Neben jedem eingereichtem Foto steht der Name der Person. Ihr könnt mein Foto unter meinem Namen Angelina Koscak finden.

Dieses Foto hier habe ich zum Wettbewerb eingereicht.

Opernturm im Nebel, Frankfurt
Opernturm, Frankfurt am Main

Hier ist der Link zur Seite:

https://www.facebook.com/StadtFFM/photos/pcb.10152500845678231/10152500842583231/?type=1&theater

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