Wenn der September endet und der Oktober beginnt, fühlt es sich für mich nach „richtigem“ Herbst an. Ich kann es nicht einmal richtig in Worte fassen, aber der September ist und bleibt für mich ein Teil des Spätsommers, auch wenn ein Teil dieses Monats schon offiziell zum Herbst zählt. Vielleicht möchte ich als Sommer-Liebhaberin auch noch den Sommer, so lange wie möglich behalten und den Herbst, so weit es geht, hinauszögern. Die Blätter haben schon begonnen, sich zu verfärben, die Nächte werden deutlich kühler. Auch wenn wir in den letzten Tagen Glück hatten und mit schönem Wetter gesegnet wurden – in den frühen Morgenstunden und abends/ nachts merkt man schließlich doch, dass der Sommer sich zurückzieht. Heute ist es besonders nebelig, was ich in Bildern eingefangen habe. Für mich persönlich passt dieses Wetter zum Oktober. Der Nebel schluckt Geräusche und verbreitet eine große Stille und Melancholie. Ich verbinde das Wetter mit den Texten der Romantik und muss an Bilder dieser Epoche denken oder auch an die gefühlvoll geschriebenen pathetischen Texte der Literaturepoche. Auch Grimms Märchen zählen zu dieser Epoche und selbstverständlich auch die symbolgebende „blaue Blume“ von Novalis. Vielleicht habt ihr ja am kommenden Wochenende Zeit und Lust, euch mit einer schönen Tasse Tee hinzusetzen und mal wieder in die Märchen-Originalfassung der Gebrüder Grimm reinzuschauen. Märchen sind nicht nur was für Kinder. Sie regen zum Nachdenken an und beinhalten Themen, die Menschen schon immer beschäftigt haben: Sehnsucht, Moral, Prüfungen, Herausforderungen, innere Konflikte, (bedingungslose)Liebe, Neid und auch das Übersinnliche.

Also, kommt gut in den Oktober und viel Spaß beim Märchen lesen!

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